Über einen Zeitraum von 20 Monaten begleitete T&S die Entwicklung eines europäischen kontaktlosen Thermometers vom Konzept bis zur Serienreife und deckte dabei die Bereiche Systemtechnik, Elektronik, eingebettete Software, Mechanik und Industrialisierung ab (ISO 13485, IEC 62304).
Während der COVID-19-Pandemie stand die Medizinproduktebranche unter beispiellosem Druck, schnell zuverlässige Geräte zu liefern und dabei strenge Vorschriften einzuhalten. T&S unterstützte die Entwicklung eines in Europa hergestellten kontaktlosen Thermometers mit umfassender technischer Begleitung – vom Produktdesign bis zur industriellen Umsetzung. Im Rahmen eines 20-monatigen Projekts kombinierte T&S Systemtechnik, Elektronik, eingebettete Software, mechanisches Design und Unterstützung bei der Industrialisierung, um ein vollständig serienreifes Medizinprodukt zu liefern, das den Qualitätsstandards im Gesundheitswesen entspricht.
Der Kunde, ein europäischer Hersteller von Medizintechnik, wollte die Entwicklung eines kontaktlosen Thermometers beschleunigen, um der Nachfrage nach zuverlässigen, nicht-invasiven Temperaturmessungen gerecht zu werden. Über die Produktentwicklung hinaus bestand die Herausforderung darin, ein umfassendes industrielles Ökosystem aufzubauen, das den Produktionshochlauf unterstützt und gleichzeitig die Einhaltung medizinischer Vorschriften gewährleistet. Dies erforderte eine enge Abstimmung zwischen den Teams aus den Bereichen Entwicklung, Fertigung, Validierung und Qualitätssicherung innerhalb knapper Zeitvorgaben.
T&S erbrachte umfassende Dienstleistungen zur Produktumsetzung über den gesamten Lebenszyklus des Geräts hinweg und kombinierte dabei Systemengineering, Produktdesign, Elektronikentwicklung, eingebettete Software und Industrialisierung. Das Projekt begann mit der Festlegung der Systemspezifikationen und der Architektur; die Konstruktionsteams entwarfen das Gehäuse und die internen Baugruppen in 3D-CAD unter Berücksichtigung von Benutzerfreundlichkeit und Herstellbarkeit. T&S übernahm die Auswahl der elektronischen Komponenten, die Realisierung von Prototypen und die Integration der eingebetteten Software und beschleunigte so die Hardware-/Software-Iteration. Für den industriellen Einsatz richtete T&S flexible Produktionskapazitäten (Montage-, Kalibrierungs- und Prüfstände) ein, nutzte Virtual-Reality-Tools zur Untersuchung industrieller Layouts und zur Optimierung von Arbeitsabläufen und unterstützte die Erstellung einer MDR-konformen technischen Dokumentation.
Das Projekt unterstreicht die Fähigkeit von T&S, komplexe Projekte im Gesundheitswesen und in der Industrie vom Konzept bis zur Produktionsreife zu begleiten, wobei technische Exzellenz mit industrieller Skalierbarkeit kombiniert wird, um wichtige Technologien im Gesundheitswesen zügig einzuführen.
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