T&S digitalisierte Instrumente für die Wirbelsäulenchirurgie mit integrierten Sensoren und BLE-Übertragung zur Kraftüberwachung in Echtzeit – vom Konzept bis zur Unterstützung bei der Serienfertigung (ISO 13485).
Digitale Technologien bringen Echtzeitdaten und intelligente Überwachung direkt in den Operationssaal. Ein europäisches Medizintechnikunternehmen hat sich mit T&S zusammengetan, um chirurgische Instrumente für Wirbelsäuleneingriffe zu digitalisieren. Dabei wurden Sensoren, eingebettete Elektronik und Datenübertragung in die Instrumente integriert, um Chirurgen dabei zu unterstützen, die ausgeübte Kraft besser zu kontrollieren und das Risiko eines Schraubenausbruchs bei der Wirbelsäulenfixierung zu verringern. Durch die Kombination von Fachwissen in den Bereichen Maschinenbau, eingebettete Systeme, Software und Medizinprodukte begleitete T&S das gesamte Projekt vom Konzept bis zur Unterstützung bei der Industrialisierung.
Der Kunde, ein auf Wirbelsäulenchirurgie spezialisierter Hersteller medizinischer Geräte, wollte die chirurgische Präzision durch vernetzte Instrumente verbessern, die operatives Feedback in Echtzeit liefern. Herkömmliche Instrumente boten nur begrenzte Einblicke in die während kritischer Fixierungsphasen ausgeübten Kräfte. Daher strebte der Kunde eine digitale Überwachung innerhalb des chirurgischen Arbeitsablaufs an, ohne dabei die Benutzerfreundlichkeit, Ergonomie oder klinische Praxis zu beeinträchtigen – und zwar durch die Integration fortschrittlicher Sensorik und Datenübertragung in kompakte Instrumente unter Wahrung von Zuverlässigkeit, Sterilisierbarkeit und Konformität mit den gesetzlichen Vorschriften.
T&S lieferte einen durchgängigen Engineering-Ansatz, der die Ideenfindung, den Proof-of-Concept, die vollständige Produktrealisierung und die Unterstützung bei der Industrialisierung umfasste. Den Anfang bildete die Konzeptdefinition, um geeignete Sensortechnologien, eine Datenübertragungsarchitektur und eine Strategie für die mechanische Integration zu ermitteln. In einer Proof-of-Concept-Phase wurde die Machbarkeit validiert: T&S entwickelte Erfassungs- und Übertragungsplatinen, implementierte eingebettete Software und schuf eine Überwachungsschnittstelle für die Echtzeitüberwachung während der Tests. Die Mechanik-Teams führten 3D-Studien und Integrationsanalysen durch, um die Elektronik so einzubetten, dass weder Ergonomie noch Leistung beeinträchtigt wurden. Nach der Validierung integrierte T&S Mechanik, Hardware und Software in ein einheitliches, vernetztes Ökosystem für medizinische Geräte und leistete Unterstützung bei der Industrialisierung und medizinischen Zertifizierung, um den Einsatz vorzubereiten.
Das Projekt unterstreicht die Fähigkeit von T&S, komplexe vernetzte medizinische Geräte zu entwickeln, die Mechanik, eingebettete Elektronik, Software und Industrietechnik miteinander verbinden, und so herkömmliche chirurgische Instrumente in intelligente, vernetzte Geräte zu verwandeln, die sicherere und datengestützte Eingriffe ermöglichen.
Teilen Sie uns Ihre Branche, den Projektkontext und die Rahmenbedingungen mit. Unsere Teams leiten Ihre Anfrage an die am besten geeigneten Experten weiter.